Solawi Hevensen

Solidarische Landwirtschaft Hevensen

Ein Einstieg in unsere Solawi ist ganzjährig immer zum Monatsanfang möglich!

Ein Bündnis zwischen unserer Bio-Gärtnerei und einer festen Gruppe von Verbraucher*innen

In unserem Dorf bauen wir Bio-Gemüse an für eine feste Gruppe von Verbraucher*innen in unserer Nähe.

Mit dieser Gruppe verbünden wir uns zu einer Wirtschaftsgemeinschaft, der Solawi,

immer fest für ein Jahr.

Hier hören wir für diese Zeit auf, penibel Ware gegen Geld 1:1 aufzurechnen. Die Verbraucher finanzieren pauschal die Betriebskosten der Gärtnerei. Die Gärtnerei liefert pauschal ihre gesamte Produktion an diese Verbraucher*innen.

Getragen wird dieses Bündnis dadurch, dass Verbraucher und Gärtner sich auf ihre gemeinsamen Interessen besinnen:

Vollkommen regionales und saisonales Bio-Gemüse anbauen und essen. Bestmögliche ökologische Standards in der Produktion gewährleisten. Ohne dass ökonomische Zwänge diese allzu sehr bedrängen. Erzeuger und Verbraucher*innen schauen sich beim Anbauen und beim Essen gegenseitig ins Gesicht. Und stehen solidarisch füreinander gerade, weil beide einander brauchen.

wir Gärtnerinnen und Gärtner (ein paar von uns fehlen leider auf dem Bild)

Hier wird das Gemüse gewaschen und geputzt

Konkret sieht das in der Solawi Hevensen so aus:

Der landwirtschaftliche Betrieb erstellt auf Grundlage seiner Zahlen einen Plan seiner Betriebskosten, die ihm auf einer vorher festgelegten Flächengröße pro produziertem Gemüse- und Kartoffelanteil entstehen. Verbraucher*innen, die sich zur Teilnahme an der Solawi entschlossen haben, sagen für ein ganzes Jahr ab ihrem Beitritt zu, diese Betriebskosten pro Anteil in der festgelegten Höhe zu übernehmen, verteilt auf 12 Monate. Im Gegenzug bekommen die Teilnehmer*innen das gesamte Gemüse, das wir auf der dafür festgelegten Fläche produzieren können, verteilt auf die vergebenen Anteile und die 12 Monate.

Da die Gärtnerei auch noch den Hofladen in Göttingen beliefert, wird der betreffende Produktionsumfang aus der Kostenrechnung für die Solawi herausgerechnet.

Ein Einstieg in unsere Solawi ist ganzjährig immer zu Monatsanfang möglich!

Welche Kisten-Größen gibt es?

Es gibt große Anteile, kleine Anteile sowie Kinder-Anteile.

Große und kleine Anteile enthalten grundsätzlich die gleichen Gemüsearten, dies aber nicht immer zeitgleich, sondern möglicherweise zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Der „Kinder-Anteil“

ist dadurch gekennzeichnet, dass wir alle sehr markanten oder scharf schmeckenden Gemüsearten weglassen, welche Kinder meistens nicht essen, und stattdessen von solchen Gemüsearten mehr hinein legen, die erfahrungsgemäß viele Kinder mögen. Die Anzahl an Gemüsearten ist also im Kinderanteil kleiner, die einzelnen Mengen der enthaltenen Gemüse-Arten größer.
Aus organisatorischen Gründen ist der „Kinder-Anteil“ nur als großer Anteil buchbar.

Preise Stand April 2024:

Ein großer Anteil, gedacht für 2 Erwachsene für eine Woche (gute Gemüse-Esser*innen 🙂 ) kostet 95 € pro Monat.
Ein kleiner Anteil, empfohlen für einen 1-Personenhaushalt, kostet 51 € pro Monat.

Kinder-Anteile sind von der Gemüse-Menge und dem Preis her den großen Anteilen gleich gestellt, aber nicht in der Zusammensetzung (s.o.).

Wie geht das Abholen der Anteile vor sich?

Ganz einfach. Wir packen alle Anteile fertig vor. Große Anteile liegen in hohen Kisten, kleine in flachen. Beim Abholen Inhalt der jeweiligen Kiste in einen mitgebrachten Behälter umpacken – eigenen Namen auf der Abhakliste abhaken – Solawi-Klappkiste zusammenklappen – fertig.

Michael Boyer, Chef der Gärtnerei, beim Möhrenwaschen.

Kartoffeln pflanzen wir mit der Maschine

Der Anbau:

Menge und Vielfalt des Anteils folgen strikt dem saisonalen Verlauf. Wir liefern ausschließlich Gemüse aus dem eigenen ökologischen Anbau in Hevensen, erzeugt ohne jede Beheizung der Gewächshaus-Kulturen. Das Gemüse ist also ausschließlich saisonal und ausschließlich regional.

Geschmackliche Qualität der Produkte und ein hoher ökologischer Standard in der Produktion sind die wichtigsten Anbauziele, aber wir legen auch Wert auf ein ansprechendes Äußeres der Produkte.

Erzeuger und Verbraucher tragen gemeinsam die Risiken der Produktion und profitieren gemeinsam, wenn es gut läuft, was meistens der Fall ist.

Süßkartoffelernte von Hand

 

Zusätzlich zu den gepackten Kisten stellen wir an den Abholstellen aussortiertes, aber noch verwertbares Gemüse bereit, welches die Solawistas nach eigenem Bedarf mitnehmen und nutzen können. Mit Hilfe der Solawi-Gemeinschaft schaffen wir es so, so gut wie kein Gemüse mehr wegzuwerfen!

Der Betrieb steht allen Solawistas zur Besichtigung offen.

In der E-Mail, die vor jeder Lieferung verschickt wird, informiert die Gärtnerei über ihre aktuellen Themen und über das Sortiment in der kommenden Solawi-Kiste.

Wenn Solawistas Urlaub machen:

Die Solawistas nehmen dem Erzeuger ein Jahr lang die Vermarktungs-Sorgen ab und garantieren die Abnahme auch dann, wenn sie nicht da sind, schicken dann Verwandte, Nachbar*innen etc. zum Abholen.

 

Wir haben Abholstellen

in Hardegsen, Hevensen, Lenglern, Bovenden, Göttingen.

Abhol-Zeiten:

In Hevensen, Lenglern, Bovenden: freitags 13 – 19 Uhr
In Hardegsen: freitags von 13:30 – 19 Uhr

In Göttingen: dienstags von 13 – 19 Uhr

 

Den Buchweizen haben wir als Gründüngung angebaut, reichlich Nahrung für Insekten

Beispiele für große Gemüseanteile im Dezember

Welches Gemüse gibt es?

Wir bauen ganzjährig frisches Gemüse an, es ist also im Winter nicht nur Lagergemüse, sondern fast immer auch etwas Frisches in der Kiste.

Insgesamt sind es rund 50 Gemüsekulturen, siehe PDF.

Wie oft wird Gemüse geliefert?

Wir liefern im Wochen-Intervall in insgesamt 48 Wochen pro Teilnahme-Jahr.

Abfuhr der Süßkartoffeln vom Acker

Wie viel muss ich mitarbeiten?

Grundsätzlich gehen wir nicht von einer Mitarbeit der Solawistas aus. Gerne aber fragen wir vor größeren Aktionen wie Ernte- oder Unkraut-Tagen die Solawi-Gemeinschaft, ob uns jemand dabei helfen will. Dadurch sind schon einige sehr schöne gemeinsame Ernte-Aktionen zustande gekommen – sehr bunt, mit Kind und Kegel auf dem Acker!

Besonderheiten:

Bei lange anhaltendem, starkem Frost ist es im Extremfall möglich, dass wir das Gemüse nicht mehr aufbereiten und transportieren können. Dann würde die Lieferung ausfallen. Diese erstatten wir nicht. (Bisher ist solch eine Situation noch nie aufgetreten. Stand: Februar 2024)  

Mitglied werden:

Wer Mitglied werden möchte, füllt die unten auf dieser homepage stehende Vereinbarung aus und schickt diese per Email oder Post an die Solawi Hevensen. Die Mitgliedschaft kann immer zum Beginn eines Monats starten. Sie läuft 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Einstiegs und verlängert sich automatisch, wenn sie nicht bis 6 Wochen vor Ablauf von der teilnehmenden Person gekündigt wird.

Mitgliedsantrag

Dieser Betrieb wird gefördert durch:

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete mit der Maßnahme:

Ökologischer/biologischer Landbau

Mit dieser Maßnahme werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Einführung von ökologischer Landwirtschaft und deren Beibehaltung unterstützt.

Dieser Betrieb wird gefördert durch:

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete mit der Maßnahme:

Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen

Mit diesen Maßnahmen werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Erhaltung und Verbesserung der Umweltsituation unterstützt. Ziel ist eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung in Bezug auf Artenvielfalt, Boden, Wasser und den Schutz des Klimas.

Geprüft durch: